Transitionen

Filmische Dimensionen des Übergangs
156 Seiten, 103 Fotos
Paperback, 16,8 x 22 cm
ISBN: 978-3-86505-271-1
Erscheinungstermin: 3. Mai 2025

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Das filmische Bewegtbild ist ein Zeitphänomen. Indem es eine spezifische Dauer hat, ist es eng verknüpft mit Vorstellungen des Transitiven. Ästhetische Mittel wie Schnitte und Überblendungen (englisch: transitions) können nicht nur zeitliche und räumliche, sondern auch innere Veränderungen erfahrbar machen. Je nachdem, welche audiovisuellen Gestaltungsmittel hierfür ausgewählt werden, verschiebt sich auch die Bedeutung des Gezeigten. Inhaltlich beziehen sich Übergänge wiederum oftmals auf Wendepunkte der Geschichte, kulturelle Veränderungen oder einen Wechsel der Identität. Nicht nur die Protagonist*innen, sondern auch die Zuschauer*innen und nicht zuletzt die audiovisuellen Medien selbst sind von Transitionen betroffen.

Der Sammelband widmet sich den filmischen Dimensionen des Übergangs aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln. So rückt das transitive Verhältnis zwischen Identität, Körper, Gender, Imagination und Fremdheitserfahrung ebenso in den Fokus wie die daraus resultierende Erneuerung von Filmkulturen. Gleichzeitig werden auch die Auswirkungen historischer, politischer und technologischer Transitionen untersucht. Entlang der Schwerpunkte Ton/Bild, Krisen/Geschichte und Film/Realität sollen die vielgestaltigen filmischen Dimensionen des Übergangs besser verständlich gemacht werden.

Mit Beiträgen von: Tatiana Astafeva, Michael Fleig, Rasmus Greiner, Bettina Henzler, Lars Nowak, Simone Nowicki, Sebastian Schädler, Simon Schiller, Tobias Schönrock, Daniel Wiegand

Dokumentation des Internationalen Bremer Symposiums zum Film | Universität Bremen | CITY 46 / Kommunalkino Bremen e.V.

Tatiana Astafeva ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Bremen im DFG-Projekt »Filmkomödie nach dem ›Dritten Reich‹: Zur politischen Ästhetik der Unterhaltung in Überläuferfilmen« und General Editor der OA-Zeitschrift »Research in Film and History«. Ihre Forschungsschwerpunkte umfassen: Film und Geschichte, Erinnerungskultur und DDR-Vergangenheit, Ästhetik der Filmgenres. Aktuelle Buchpublikationen: »Ostalgie in German Cinema after Reunification« (2025).

Rasmus Greiner, geboren 1983 in Bonn, ist Researcher für Filmwissenschaft an der Universität Bremen. Nach der Promotion an der Philipps-Universität Marburg zum Thema »Die neuen Kriege im Film« habilitierte er in Bremen mit der Schrift »Histospheres. Zur Theorie und Praxis des Geschichtsfilms«. Aktuell leitet er das DFG-Projekt »Filmkomödie nach den Dritten Reich – Zur politischen Ästhetik der Unterhaltung in Überläuferfilmen«. Er ist zudem General Editor der Zeitschrift »Research in Film and History« (www.film-history.org) sowie Sprecher der AG Filmwissenschaft in der Gesellschaft für Medienwissenschaft (GfM).

Winfried Pauleit ist Professor an der Universität Bremen mit den Arbeitsschwerpunkten Film- und Medienwissenschaft sowie Leiter des ZeMKI Forschungslabs Film, Media Art, and Popular Culture. Seit 2006 ist er zudem wissenschaftlicher Leiter des Internationalen Bremer Symposiums zum Film. Außerdem ist er Gründer und Co-Herausgeber der Internetzeitschrift nachdemfilm.de sowie Herausgeber der der »Bremer Schriften zur Filmvermittlung«. Letzte Publikationen: »Kino und Kindheit. Figur – Perspektive – Regie« (Hg. mit Bettina Henzler, 2017). »Reality Unbound. New Departures in Science Fiction Cinema (Hg. mit Aidan Power, Delia González de Reufels, Rasmus Greiner, 2017). »Reading Film Stills. Analyzing Film and Media Culture« (E-Book, 2015), »Die Filmarbeit von Laura Mulvey und Peter Wollen zwischen Counter-Strategie und Dekonstruktion« (Kritisch-historische DVD-Edition: Laura Mulvey / Peter Wollen: RIDDLES OF THE SPHINX & AMY!, 2013).