Georg Seeßlen

Lars von Trier goes Porno

(Nicht nur) über NYMPHOMANIAC
224 Seiten
Paperback, 10,5 x 14,8 cm
ISBN: 978-3-86505-726-6
Erscheinungstermin: 1. April 2014

12,90 

Kann das gutgehen, wenn der umstrittenste Regisseur der Gegenwart eine Art Pornofilm ankündigt? Wie auch immer das Urteil im einzelnen ausfällt, unstrittig dürfte sein, dass Lars von Triers monumentaler Filmessay NYMPHOMANIAC in die Geschichte des erotischen Kinos eingehen wird, in seinem Rang nur vergleichbar mit DER LETZTE TANGO IN PARIS oder IM REICH DER SINNE.

Lars von Triers Verhältnis mit der Pornografie hat eine längere Vorgeschichte: Als Produzent war er an den »alternativen« Puzzy Power-Pornos beteiligt, und als Regisseur hat er immer wieder explizite Sex-Szenen in seine Filme eingebaut, von IDIOTEN (1998) bis ANTICHRIST (2009).
Der Autor erörtert Lars von Triers Porno-Exkursionen und die beiden Teile von NYMPHOMANIAC in all ihren Facetten. »Jeder neue Lars-von-Trier-Film ist eine Einladung zu einem Wahrnehmungs- und Gedankentrip. Eine Provokation im besten Sinne, gerade, wenn man nicht genau weiß, ob man den Film bewundern oder ob man zornig werden soll.« (Georg Seeßlen)

  • »Georg Seeßlen füllt einige Löcher […] Das Buch ist genauso heterogen und lohnenswert wie der Film: Auch im Buch sind die Kapitel nur lose verbunden, aber gehaltvoll genug, um allein zu stehen.« (Hannah Pilarczyk, spiegel.de)
  • »nymphomaniac wäre kaum der Rede wert, wenn nicht der kluge Kulturkritiker Georg Seeßlen passend zum Filmstart einen Essay zum filmischen Schaffen des Lars von Trier geschrieben hätte.« (Titel-Kulturmagazin)
  • »Ein wunderbar leicht und locker zu lesender Einblick in die Welt Lars von Triers, von Porno und nymphomaniac.« filmtogo.
  • »Eine Fülle an Interpretationsanregungen finden sich in Georg Seeßlens umfassendem Buch […] Seeßlens Schrift ist ein sehr guter theoretischer Hintergrund zu Lars von Triers provokantem filmischem Schaffen und seinen kontroversen Frauenfiguren, aber auch der Fülle an Fragen, die NYMPHOMANIAC, für Seeßlen mehr Essay als Spielfilm, aufwirft.« Missy Magazine.