Kapitalismus: Die ersten 200 Jahre

Kapital & Krise 1
ISBN: 978-3-86505-764-8
Erscheinungstermin: 1. September 2020

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Thomas Pikettys »Das Kapital im 21. Jahrhundert« hat wie kaum ein anderes wissenschaftliches Werk international Furore gemacht, Begeisterung hervorgerufen – aber auch heftige Kritik provoziert. Die Grundthese: Im Kapitalismus der letzten Dekaden hat die Ungleichheit dramatische Ausmaße angenommen und wächst stetig weiter – nicht bloß zufällig, sondern mit System. Damit wird eine kleine Elite immer reicher – und zugleich immer mächtiger.

Angesichts des sensationellen Erfolgs der 800-Seiten-Studie stellt sich die Frage, woher der Hype um Pikettys Buch kommt. In kompakter, verständlicher Form referieren die Autoren Inhalt und Argumente des monumentalen Werks und erörtert die Kontroversen, die diese »Bibel der Umverteilungspolitiker« (Manager-Magazin) ausgelöst hat; zudem zeigen die beiden Autoren die Grenzen, Leerstellen und Irrtümer der »Piketty-Revolution« (Paul Krugman) auf. – Die Neuauflage ist um ein Kapitel zu Pikettys »Kapital und Ideologie« erweitert.

Stephan Kaufmann, Jahrgang 1965, studierte Wirtschaftswissenschaften in Berlin und Paris. Seit fast 20 Jahren arbeitet er als Wirtschaftsredakteur für verschiedene Tageszeitungen, unter anderem für die Berliner Zeitung und die Frankfurter Rundschau.

Ingo Stützle ist Redakteur der Zeitschrift PROKLA und betreut beim Karl Dietz Verlag die Marx-Engels-Werke.